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Gottesdienste
Gottesdienste finden wie gewohnt um 10:00 in unserer Kirche statt.
  
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Gruppentermine
Die Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender. Informationen zu einzelnen Gruppen finden Sie unter Gemeindeleben.
  
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Wie wirken Frauen für den Frieden?
Wie tragen Frauen in verschiedenen Konfliktkontexten aktiv zum Frieden bei? Der Vortrag beleuchtet anhand von Erfahrungen aus Kolumbien, dem Sudan und der Ukraine, wie Frauen als Vermittlerinnen, Aktivistinnen und Führungspersonen in ihren Gemeinschaften wirken.
Carla Weymann zeigt konkrete Beispiele ihrer vielfältigen Friedensarbeit und diskutiert Herausforderungen sowie Chancen für nachhaltige Friedensprozesse – auch vor dem Hintergrund, dass Frauen bis heute
weitestgehend von formalen Verhandlungen ausgeschlossen sind.
Die Referentin ist „Master in International Humanitarian Action“ an den Universitäten Bochum und Upsala. Seit 2019 ist sie in verschiedenen Bereichen bei „Friedensfrauen weltweit“ aktiv.
Referentin: Carla Weymann, Programmmitarbeiterin im Bereich Friedensförderung während Friedensverhandlungen, Fokus auf Kolumbien und Sudan

Online: offener Link zur Veranstaltung
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Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
(Pfr. Wolfgang Scharf)
im Anschluss Kirchenkaffee
Petrus-Jakobus-Kirche
Karlsruhe
Petrus-Jakobus-Kirche
Karlsruhe
Gut oder böse – was ist der Mensch?
Impulse aus dem biblischen Menschenbild
Dass wir in einer „Zeitenwende“ leben, betrifft auch unser Menschenbild. Im sozialen Raum ist ein weit verbreiteter Narzissmus, auf dem Feld der Politik sind Demokratieverachtung und grassierende Nationalismen
zu beobachten. Auch wenn die Bibel als Buch, dessen Entstehungsgeschichte sich über Jahrhunderte
erstreckt, kein einheitliches Menschenbild vertritt, so lebt sie doch von einer fundamentalen Unterscheidung: der Mensch ist zwar vieles, aber er ist nicht Gott.
Was bedeutet das konkret? Es geht im Vortrag um Impulse, die das biblische Menschenbild auf der Suche nach Orientierung geben kann.
Referent: Klaus Nagorni, Pfarrer und Akademiedirektor i.R., Autor und Sprecher auf SWR

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Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
(Präd. Hildegund Fieg)
(Pfr.i.R. Jürgen Barth)
Gottesdienst in der Friedhofskapelle
Petrus-Jakobus-Kirche
Karlsruhe
Elisabeth von Thadden, Gutsherrin, Schulgründerin und Widerstandskämpferin
In ihren ersten drei Jahrzehnten lebte sie auf einem Schloss in Pommern. Die religiösen Wurzeln ihrer Familie gehen auf ihren von der Erweckungsbewegung geprägten Urgroßvater Adolph von Thadden (1796-
1882) zurück. Nach dem frühen Tod der Mutter übernimmt sie an der Seite ihres Vaters die Pflichten einer Gutsherrin. Einen tiefen Einschnitt stellt die zweite Ehe des Vaters dar: In ihrem 30. Lebensjahr muss
Elisabeth von Thadden sich ohne Ausbildung eine eigene Aufgabe suchen. 1927 kann sie in Heidelberg im Schloss Wieblingen mit der Errichtung eines Internats und einer daran angeschlossenen Mädchenschule beginnen. Sie hat damit ihre Lebensaufgabe gefunden. Hinterhältigkeit und Verrat führen zu ihrer Verhaftung und 1944 zu ihrem Tod in Plötzensee.
Referentin: Dr. Adelheid von Hauff, Diplom-Pädagogin, Dozentin für Evangelische Theologie und Religionspädagogik i.R., Prädikantin im Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz, Synodale der Evangelischen Landes-
kirche in Baden und der EKD

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Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
"Doppelleben“
Die Tagebücher der Brüder Goncourts (1851-1896) und Alain Claude Sulzer Roman „Doppelleben“ (2022)
Gleich zwei „Doppelleben“ finden sich im Roman des Schweizer Autors Alain Claude Sulzer: das der Brüder Edmond (1822-1896) und Jules (1830-1870) de Goncourt - und das ihres Dienstmädchens Rose
Malingre. Wer es kürzer liebt, liest den 2022 erschienen Roman, wer es länger mag, schaut einmal in die über 7000 Seiten der Tagebücher. „Dieses Tagebuch“, schreiben die Brüder Goncourt, „ist unsere alltägliche Beichte. Unser Bemühen richtete sich darauf, unserer Nachwelt ein getreuliches, lebendiges Bild von unseren Zeitgenossen zu hinterlassen, sie in der eifrigen Mitschrift wieder aufleben zu lassen, durch eine Geste, die ihre Überraschung widerspiegelt, durch diese Anflüge von Leidenschaft, in denen sich die Persönlichkeit enthüllt, durch dieses gewisse Etwas, das dem Leben Intensität verleiht.“
Bei aller Scharfsicht war ihnen das Doppelleben ihrer Haushälterin Rose entgangen. Sie setzten ihr im Roman „Germinie Lacerteux“ ein Denkmal. Alain Claude Sulzers Roman fasst die Geschichte aller auf ergreifende Weise zusammen.
Referentin: Dr. Marita Hecker, ev. Pfarrerin und Autorin

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Karlsruhe-Durlach
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