Übersicht über alle Veranstaltungen
Gruppentermine
Die Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender. Informationen zu einzelnen Gruppen finden Sie unter Gemeindeleben.
Mini-Gottesdienst v. 0-6 Jahren (Gertrud Bachmann und Team)
Petrus-Jakobus-Kirche
Karlsruhe
Während des Zweiten Weltkrieges mussten über 13 Millionen Menschen aus allen besetzten Ländern zwangsweise im Deutschen Reich arbeiten. Ohne die massenhafte Verschleppung und Ausbeutung dieser Zwangsarbeitskräfte hätte das NS-Regime den Krieg nicht so lange führen können. In Karlsruhe lebten mindestens 17.000 von ihnen.
Referent: Jürgen Schuhladen-Krämer, bis Januar 2026 Historiker im Stadtarchiv Karlsruhe
Zwangsarbeit war sichtbar in allen Arbeits und Lebensbereichen, überwiegend, aber nicht nur in der Rüstungsindustrie. Die
Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Menschen unterschieden sich teilweise erheblich, entsprechend den rassistischen
Kriterien des NS-Regimes.
Nach 1945 wurden die Zwangsarbeitskräfte hierzulande nur spät und teilweise als Opfer anerkannt, das geschah erst ab 2001, nachdem das Thema lange umfassend erforscht war.
Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Menschen unterschieden sich teilweise erheblich, entsprechend den rassistischen
Kriterien des NS-Regimes.
Nach 1945 wurden die Zwangsarbeitskräfte hierzulande nur spät und teilweise als Opfer anerkannt, das geschah erst ab 2001, nachdem das Thema lange umfassend erforscht war.
Der Vortrag will die inzwischen nachlassende Aufmerksamkeit wieder auf dieses Geschichtskapitel lenken, mit besonderem
Fokus auf Karlsruhe.
Fokus auf Karlsruhe.
Online-Zugang: Meeting-ID: 665 3884 1084 Kenncode: 432589
Keine Anmeldung erforderlich
Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
Stream siehe Homepage www.petrus-jakobus-gemeinde.de (S. Weber / Vikar M. Stahn)
Petrus-Jakobus-Kirche
Karlsruhe
Wie behauptet sich Nachhaltigkeit in einem politischen Umfeld, das von Krisen, Zielkonflikten und kurzfristigem Handlungsdruck geprägt ist? Der Vortrag diskutiert, wie politische Entscheidungen auf nationaler Ebene mit globalen Nachhaltigkeitszielen zusammenwirken – und wo Spannungen entstehen.
Referentin: Dr. Zoe Mayer, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Karlsruhe, Leiterin der AG Ernährung, Landwirtschaft und Heimat und Tierschutzbeauftragte der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Neben Fragen der Ernährungs- und Gesundheitspolitik rücken auch aktuelle industrie- und energiepolitische Weichenstellungen in den Fokus: etwa der Bau neuer Gaskraftwerke, Kürzungen bei Solar- und Klimaförderung oder die Senkung der Luftverkehrssteuer. Im Kontext von Klimaneutralität bis 2050, Ressourcenschutz und sozialer Gerechtigkeit stellt sich die zentrale Frage: Wie lassen sich nachhaltige Transformationen langfristig sichern, wenn Krisen die politischen Prioritäten verschieben?
Online-Zugang: Meeting-ID: 638 2209 2569 Kenncode: 989640
Keine Anmeldung erforderlich
Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
Alles Materielle - und seien es noch so einzigartige Kunstwerke oder Immobilien - ist letztendlich austauschbar und ersetzbar. Gesunde Lebensjahre bis ins hohe Alter, die ein aktives und selbstbestimmtes Leben ermöglichen, sind dagegen unersetzlich und der eigentliche Luxus.
Referent: Professor Dr. Curt Diehm, Internist, Kardiologie, Phlebologe sowie Gefäß- und Sportmediziner, Experte und Buchautor zum Thema Longevity
Forscher, die sich mit Alterungsprozessen beschäftigen, halten eine maximale Lebenszeit von 120 Jahren für möglich - und dennoch bleibt „ewige Jugend“ eine Illusion. Doch zumindest gesund alt werden ist längst kein Traum mehr.
Was können Sie selbst dafür tun? Woran arbeitet die Forschung? Welche Studien laufen?
Welche Substanzen und Medikamente sind erfolgversprechend? Was ist Hoffnung und was ist Realität?
Welche Substanzen und Medikamente sind erfolgversprechend? Was ist Hoffnung und was ist Realität?
In diesem Vortrag will Ihnen der Referent Antworten auf diese Fragen geben und interessante Fakten und Betrachtungen zum Thema vorstellen. Lassen Sie sich informieren und inspirieren.
Beschreibungsanhang:
Online-Zugang: Meeting-ID: 677 0121 7918 Kenncode: 974512
Keine Anmeldung erforderlich
Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
Was tun mit Kirchen und Gemeindezentren, die nicht mehr gebraucht werden?
Referent*innen: Prof. Dr. Uta Hassler, Architektin, Bauforscherin und Denkmaltheoretikerin, bis 2015 Leiterin des Instituts für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich;
Jochen Rapp, Leitung der Abteilung Bau, Kunst und Umwelt der Evangelischen Landeskirche;
Dr. Udo Wennemuth, Kirchenrat i.R., ehemals Leiter des Landeskirchlichen Archivs, der Landeskirchlichen Bibliothek und der Registratur des Evangelischen Oberkirchenrats in Karlsruhe
Seit 2010 sind 42 Kirchen und Gemeindezentren aufgegeben worden, weil sie für den gottesdienstlichen Gebrauch einer Gemeinde nicht mehr benötigt werden. Der Verlust eines Kirchengebäudes ist immer ein schmerzhafter Prozess für die betroffene Gemeinde, den auch ein liturgischer Akt, die „Entwidmung“, nur unvollkommen auffangen kann.
Wie soll mit dem kirchlichen Gebäude künftig umgegangen werden, welche Möglichkeiten einer alternativen Nutzung gibt es?
Diese und andere Fragen werden aus unterschiedlichen Perspektiven erörtert und diskutiert.
Wie soll mit dem kirchlichen Gebäude künftig umgegangen werden, welche Möglichkeiten einer alternativen Nutzung gibt es?
Diese und andere Fragen werden aus unterschiedlichen Perspektiven erörtert und diskutiert.
Online-Zugang: Meeting-ID: 634 4401 3767 Kenncode: 205992
Keine Anmeldung erforderlich
Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
Ressentiments und Feindbilder sind zählebig und haben in Krisenzeiten besondere Anziehungskraft. Verschwörungsfantasien erklären die Welt mit abstrusen Theorien, die „Fremden“ die Schuld an Missständen und Katastrophen zuweisen.
Referent: Professor Dr. Wolfgang Benz, deutscher Historiker der Zeitgeschichte, international anerkannter Vertreter der Vorurteilsforschung, der Antisemitismusforschung und der Nationalsozialismusforschung
Als „fremd“ werden Angehörige kultureller, religiöser, ethnischer, sozialer Minderheiten erklärt, um sie zu verdächtigen, zu vertreiben, zu verfolgen, zu vernichten. Die Ressentiments gegen Juden (Antisemitismus) und gegen Sinti und Roma (Antiziganismus) mündeten im Völkermord.
Aufgabe der Ressentimentforschung ist es, die Motive zu ergründen, die zur Ausgrenzung von Minderheiten führen. Sie zeigt den Weg vom Vorurteil zur Gewalt.
Online-Zugang: Meeting-ID: 686 0667 4872 Kenncode: 733484
Keine Anmeldung erforderlich
Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
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