Rückblick

Hier finden Sie Berichte zu vergangenen Veranstaltungen

BNN-Artikel zum Endwidmungsgottesdienst

Benefizkonzert: "Kinder musizieren für Kinder"

Die Konzertreihe Kinder spielen für Kinder gibt es in der Jakobuskirche nun seit 10 Jahren. Am Freitag, 16.10. sangen und musizierten Kinder, Jugendliche und einige Erwachsene unter der Leitung von Colette Sternberg zugunsten der Jugendeinrichtung Schloss Stutensee. In der Einrichtung wohnen Kinder und Jugendliche, die es in ihrem Leben bisher sehr schlecht hatten. Demnächst werden auch traumatisierte elternlose Flüchtlingskinder von der Jugendeinrichtung betreut. Die freudig musizierenden Kinder konnten der Jugendeinrichtung stolze € 588,70 überreichen, die das begeisterte Publikum gespendet hatte.

Im Rahmen des Konzerts erfolgt auch eine Scheckübergabe der BB Bank Karlsruhe durch Filialdirektor Andreas Berthel über 1000,- € mit denen die mitwirkenden Kinder- und Jugendgruppen eine Grundausstattung mit einheitlichen T-Shirts mit dem Logo der Petrus-Jakobus-Gemeinde erhielten.

Ansprache zum 1. Spatenstich am 8.August 2015: Architekt Professor Peter Krebs

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gemeinde,

 

als Architekt der Kirche und des Gemeindehauses kann ich heute sagen: Es geht los, endlich!!! Ja, allen Unkenrufen zum Trotz, die Baufirma ist sogar schon seit ein paar Tagen mit der Baustellen-einrichtung zugange. Vor einem halben Jahr hatten wir diesen Termin nennen können und dass wir heute hier stehen, verdanken wir der engagierten und energischen Arbeit vieler Beteiligter, auf Bauherrenseite aber auch auf Planerseite und ich möchte hier vor allem und an erster Stelle Frau Stefanie Schmitt und ihr Team in meinem Büro nennen, deren engagierter Arbeit wir verdanken, dass wir heute hier stehen können. Euch und Dir Steffi an dieser Stelle ein großes Dankeschön!

 

Der Spatenstich bedeutet für die Planer, dass die Planung, die Theorie zur Realität wird, sich in der Praxis bewähren muß, in der Umsetzung auf der Baustelle. Und trotzdem sind manche Diskus-sionen noch nicht ganz abgeschlossen, das Ringen um Ihre Kirche, um Feinheiten läuft parallel weiter. – Der Neubau von Kirche und Gemeindezentrum ist ein Anliegen nicht nur der Kirchengemeinde. Deswegen sind heute zum 1. Spatenstich auch so viele gekommen, was mich als Architekt sehr freut.

 

Ich bin nun gebeten worden, etwas zur Planung zu sagen. Ich muß gestehen, dass es nicht ganz einfach ist, die Gebäude, die ent-stehen werden, ausschließlich mit Worten zu beschreiben. Und Sie möchten ja auch heute noch wieder nach Hause kommen. Dazu fällt es auch schwer, wenn man die paar Sandhaufen hier auf dem Bauplatz sieht, sich die große Kirche vorzustellen, die hier einmal stehen wird. Allerdings gibt es Pläne und Materialmuster in einem Ausstellungscontainer. Dort können Sie sich alles ansehen und meine Kollegin und ich stehen Ihnen im Anschluß gerne für Fragen zur Verfügung.

 

Ich möchte mich, wenn ich etwas zur geplanten Kirche und zum geplanten Gemeindehaus sagen soll, gerne auf die drei wesentlichen Punkte beschränken:

 

1.

Besonders wichtig ist der Platzraum zwischen Kirche und Gemeindehaus. Die leere Mitte zwischen beiden: Er ist offen zum Walter-Rathenau-Platz und einladend. Hier können Feste, Gemeindefeste gefeiert werden. Er verbindet beide Teile: Vom Vorplatz aus gesehen nach links öffnet sich der Kirchenraum durch eine große Verglasung, nach rechts auf gleiche Weise der Gemeindesaal. Das Gemeindezentrum ist ein Ort der Gemeinschaft, eine Gemeinschaft, die weit über die Kirchengemeinde hinausgeht, wie das große Interesse an dem Vorhaben zeigt. Und dem wollten wir bereits mit unserem Wettbewerbsentwurf Rechnung tragen. Innen- und Aussenräume sind als Räume der Begegenung konzipiert, als Orte der Feier, sie sollen anregen zu Austausch und Gespräch durch die Räume mit ihren Durchblicken, Ausblicken, Nischen, den Eingangs- und Durchgangs-bereichen, alles in eine Proportion gebracht. So auch und besonders der Kirchenraum als Ort des gemeinsamen Gebets und Gottesdienstes.

 

2.

Ein markantes Element ist das große vielfach gefaltete Dach, das mit den Satteldächern der Häuser in der Umgebung korrespondiert, in einen Dialog tritt. Wir verstehen das Gemeindezentrum nicht als Ufo, das hier zufällig gelandet ist, als bizarres Kunstobjekt, sondern als ein Zentrum für Ihren Stadtteil hier am Walter-Rathenau-Platz. Es fügt sich ein in das bereits Bestehende. Im Innenraum steigt das gefaltete Dach über dem Altar der Kirche steil an, Richtung Himmel, gibt dem Raum seinen Charakter und fängt am höchsten Punkt von Osten und Süden Licht ein in den Kirchenraum. Ja das Licht ist ein ganz wesentlicher Baustoff für uns. Das gefaltete Dach ist wichtig für die äußere und die innere Erscheinung.

 

3.

Eine Kirche wird nicht oft neu gebaut. Um so länger muß sie halten. Wir haben traditionelle Materialien verwendet: Aussen Ziegel mit einer lebendigen Textur, Fenster mit schlanken Metallrahmen, das Dach gedeckt mit einer Metallhaut, alles das können sie im traditionellen Kirchenbau wiederfinden. Im Inneren kommt dann noch Holz als warmes Material und Naturstein dazu.

 

Ich wünsche nun auch von Planerseite allen ausführenden Firmen viel Glück und gutes Gelingen, wir werden Ihre Arbeiten eng begleiten und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Der Kirchengemeinde und Ihnen allen möchte ich zum Abschluß etwas wünschen, dass bei mir persönlich auch ganz langsam, ja ganz langsam aufkommt:  Viel Vorfreude auf das kommende Bauwerk!

 

 

Vielen Dank

1500 Euro zugunsten der Musik

Evangelische Petrus-Jakobus-Gemeinde erhält einen Scheck von der BBBank Mühlburg
 

(Karlsruhe, 23. Juni 2015) Vom Freitag, 12. Juni bis einschließlich Sonntag, 14. Juni fand auf dem Walther-Rathenau-Platz das Kulturfest "Kultur Nordwest" statt. Für gute Unterhaltung durch Musik sorgte die Kirchenband der evangelischen Petrus-Jakobus-Gemeinde "quarter to eight". Der Filialdirektor der BBBank Filiale Mühlburg, Andreas Berthel, überreichte im Rahmen des Kulturfestes einen Scheck in Höhe von 1500 Euro an Ursula Meschede, Leiterin und Dirigentin der Kirchenband und Wolfgang Scharf, Pfarrer der Gemeinde. Der Betrag stammt aus den Mitteln des Gewinnsparvereins. Es ermöglicht der Gemeinde den Kauf eines Stagepianos, das bei der Kirchenband, im Gottesdienst sowie Auftritten der Kinder- und Jugendchöre und der Mondaysingers zum Einsatz kommen wird. 

Freuen sich über den Betrag von 1500 Euro und das Stagepiano, das die evangelische Petrus-Jakobus-Gemeinde davon kaufen wird. Wolfgang Scharf, Pfarrer; Ursula Meschede Dirigentin der Kirchenband "quarter to eight" und Andreas Berthel, Filialdirektor der BBBank Filiale Mühlburg (v.l.n.r.)

Eine neue Kirche für die Petrus-Jakobus-Gemeinde zu Ostern 2017

Beim Infoabend am 19. März gab es Informationen und die Gelegenheit Fragen zu stellen


(Karlsruhe, 23. März 2015) Wann beginnt der Bau unserer neuen Kirche? Wann können wir dort den ersten Gottesdienst feiern? Wie lange steht uns die Jakobuskirche noch zur Verfügung? Diese und viele weitere Fragen wurden am vergangenen Donnerstagabend gestellt, beim Infoabend der evangelischen Petrus-Jakobus-Gemeinde. Rund 50 Interessierte trafen sich dazu im Jakobus-Gemeindehaus, Trierer Straße 6. "Wir wollen offensiv und konstruktiv mit dem Thema Kirchenneubau umgehen", begrüßte Pfarrer Wolfgang Scharf zu Beginn. Die Gemeinde wisse um die Verzögerung des Baubeginns, so Scharf. "Wir sind alle betroffen, denn wir freuen uns schon so lange auf unsere neue Kirche, den Raum, in dem Gemeinde lebt und Gottes Wort verkündigt wird", so der Pfarrer. Der Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, Thomas Schalla, war ebenfalls vor Ort, um Antworten und Informationen von Seiten des Kirchenbezirks zu geben. "Die Evangelische Schulstiftung, die Besitzerin der Jakobuskirche ist, möchte ihr Bauvorhaben beginnen und auf diesem Gelände bauen, da sie ihr Angebot zur Gemeinschaftsschule ausweitet", so Schalla. Der Dekan entschuldigte sich bei der Gemeinde für die Verzögerung des Baubeginns und sicherte der Gemeinde seine Unterstützung und Begleitung zu.


Der vorgesehene Baubeginn des neuen Kirchengebäudes werde erst im September diesen Jahres beginnen, erklärte Christian Holzapfel, Leiter der Abteilung Liegenschaft und Bau der Evangelischen Kirche in Karlsruhe. Diese Verzögerung von insgesamt sechs Monaten habe unterschiedliche Gründe. "Ich hatte in meinem Architekturbüro einen Personalmangel, den wir jetzt durch die Einstellung neuer Mitarbeiter beheben konnten", erklärte Peter Krebs, dessen Architekturbüro den Bau des neuen Kirchengebäudes fachlich begleitet. Daneben seien neue Überlegungen, was den Gebäudekomplex betrifft, dazugekommen. "Es gibt den Wunsch ein Kirchencafé zu integrieren und somit mussten wir das Erdgeschoss neu planen, Räume, die bereits vorgesehen waren verschieben, die Technik neu planen und so weiter", führte Krebs weiter aus. Auch das sei ein Grund dafür, dass so viel später mit dem Bau begonnen werden könne.


De facto bedeutet das für die Gemeinde, dass sie "unterwegs sein müssen", wie Pfarrer Wolfgang Scharf es ausdrückte. Es müsse für die Zeit, bis der Neubau der Kirche abgeschlossen sei, was an Ostern 2017 der Fall sein soll, nach Räumen für die Gemeindearbeit und für Gottesdienste gesucht werden. "Ich habe diesbezüglich bereits Kontakte geknüpft und werde Sie informieren", erklärte Scharf.

Informationen erhielten die Interessierten auch zur geplanten Wohnbebauung, die rund um das Kirchengebäude entstehen soll. "Die Evangelische Landeskirche prüft gerade durch einen externen Gutachter ob sich das Projekt rechnet", so der Dekan. Wohnbebauung sei rentabel, da sie sich refinanziere, erläuterte Schalla, doch die Realisierung solcher Baumaßnahmen geschehe oft durch Kredite. "Und die Zinsen dafür muss dann die nächste und übernächste Generation tragen, was wir nicht wollen", führte Thomas Schalla weiter aus. Ende April sei eine Rückmeldung von Seiten der Landeskirche zu erwarten.


Kurz wurden auch noch die Themen Kindertageseinrichtungen und Kooperationsregionen angesprochen. Die Stadtsynode der Evangelischen Kirche in Karlsruhe hat in ihrer Sitzung am vergangenen Freitag beschlossen, dass die 26 Pfarrgemeinden in zehn Kooperationsregionen  zusammenarbeiten werden.


Autorin: Christina Müller, Öffentlichkeitsarbeit, Evangelische Kirche in Karlsruhe