Petrus

KirchenkreuzDie evangelische Petrusgemeinde wurde am 1. Oktober 1953 gegründet. Sie ist aus der evangelischen Karl-Friedrich-Gemeinde in Mühlburg hervorgegangen und umfasst den südlichen Teil der Nordweststadt zwischen Moltkestraße/ Siemensallee im  Süden  und  Landauer Straße / Kurt-Schumacher-Straße  im  Norden, wobei die Kurt-Schumacher-Straße insgesamt zur Jakobusgemeinde gehört. Östlich bildet die Linie der Stadtbahn, westlich die Linie der alten Hardtbahn einschließlich der Daimlerstraße die Grenze. 1954 wurde der erste Bauabschnitt des Gemeindezentrums in der Bienwaldstraße fertiggestellt. Im Jahr 1960 wurde der zweite Bauabschnitt mit dem Gottesdiensthaus begonnen und am 16. Oktober 1961 eingeweiht. Zur Petrusgemeinde gehören heute ca. 2400 evangelische Christinnen und Christen.

Die Petrusgemeinde entsteht ...

1. Oktober 1953 Das Pfarrvikariat Karlsruhe Mühlburg Nord wird mit 1500 Gemeindegliedern eingerichtet, erster Konfirmandenunterricht in der Hochschule West, erster Gemeinderaum im Untergeschoß eines Privathauses im Maxburgweg.

Dezember 1954 Richtfest erster Bauabschnitt:
Gemeindezentrum Bienwaldstr. 16 mit Kindergarten und Pfarramt.

Ab Oktober 1955 Gottesdienste im Kindergarten; 2400 Gemeindeglieder. Paul Katz ist erster Pfarrer der Gemeinde.

1. Januar 1959 die Krankenpflegestation wird eingerichtet.

15. Oktober 1961 Einweihung der Kirche mit Saal und Jugendräumen (zweiter Bauabschnitt); 4000 Gemeindeglieder. In diesem Zeitraum, sehr früh im badischen Raum, wurde die Osternachtsfeier eingeführt.

Anfang der 60er Jahre, für einen zweiten Kindergarten wird (an der heutigen Haltestelle August-Bebel-Straße) eine Baracke aufgestellt.

1965 Vikar Klaus Schnabel kommt zur Unterstützung des Pfarrers; 6000 Gemeindeglieder.
Kurz darauf wird die Petrusgemeinde geteilt, der neue Ältestenkreis der Jakobusgemeinde wählt Vikar Schnabel zum Pfarrer. Bis zum Bau der Jakobuskirche (1970) teilt die Petrusgemeinde ihre Räume mit der Jakobusgemeinde.